Auf den Ton gekommen!

In diesem Kindergartenjahr wollten wir den Kindern das Arbeiten mit einem besonderen Material ermöglichen. Das Vorhandensein eines Brennofens im Schulgebäude, die gute Zusammenarbeit mit dem dafür zuständigen Kollegen und die Tatsache, dass es sich um ein Naturmaterial handelt, ließ unsere Wahl auf den Ton fallen. Rasch wurde ein fixer Platz zum Arbeiten im Vorraum unseres Gruppenraumes dafür eingerichtet und unsere eigene Euphorie und Begeisterung übertrug sich vom ersten Tag an auf die Kinder unserer Gruppe.

Der sachgemäße und sorgsame Umgang mit dem Ton und dem dafür vorgesehenen Werkzeug, die Kräftigung der Fingermuskulatur beim Durchkneten und Schlagen des Tons, die taktilen Sinneswahrnehmungen beim Begreifen, Formen oder Schlickern der unterschiedlichsten Objekte sind neben dem Ausleben der Kreativität und dem Umsetzen eigener Vorstellungen einige positive Erfahrungen und Kompetenzen, die die Kinder bei dem Arbeiten mit Ton erfahren und erwerben.

Zum Sachwissen über das Aufbereiten des Tons, zum Kneten und dem Schlagen (damit es zu keinen Lufteinschlüssen  im Ton kommt, welche im Brennofen den Gegenstand zum Zerspringen bringen würden), sind die Kinder mittlerweile mit der Plattentechnik und der Wulsttechnik vertraut.

Mit Hilfe der Plattentechnik stellten wir Laternen, Sternanhänger  und Lichtertannen her. Osternester formten wir mit Hilfe der Wulsttechnik und beim dreidimensionalen Formen unterschiedlichster Dinosaurier konnten die Kinder ihre Vorstellungskraft, ihr Schlickerkönnen und ihre Fingergeschicklichkeit unter Beweis stellen.

Der Ton – ein Material, das alle Kinder von 2,5 – 6 Jahren anspricht und uns sicher noch einige Zeit begleiten wird!

Ulrike Geißberger, Doris Binder
Gruppe 2

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