Die Kinder aus der Zeitungsstadt

Im Herbst war eine Bewegungsgeschichte „Die Kinder aus der Zeitungsstadt“ der Auslöser für den Beginn eines langfristigen Schwerpunktes. Denn die Kinder sind so intensiv in diese Geschichte eingestiegen, dass in regelmäßigen Abständen viele darauf aufbauende Bewegungsgeschichten  folgten. Auch Turnen mit

Alltagsmaterialien oder auf das Thema abgestimmte Rhythmikeinheiten

gestalteten sich als besonders motivierend.

Auch in unseren Werkstücken spiegelte sich das Interesse an der Gestaltung mit Zeitungspapier wider.

Glaslaternen: beklebt mit Zeitungsüberschriften, Buchstaben,Texten
Adventkalender: Häuser in der Zeitungsstadt mit Foto der persönlichen Haustüre jedes Kindes
Nikolaussäckchen: verziert mit Zeitungspapier und Drucktechniken
Weihnachtsbäumchen: als Geschenk für die Eltern

Im Fasching lernten die Kinder Janet Toro, eine chilenische Künstlerin, kennen, die für eine Ausstellung Alltagsgegenstände in Papier kleidete. Diese Kunstbetrachtung war Auslöser dafür, dass auch wir bei den

Faschingskostümen oder der Raumgestaltung vieles mit Zeitungspapier ummantelten.

Auch Eltern ließen sich von unserem Schwerpunkt begeistern.

An einem Kreativnachmittag unterstützten sie ihr Kind dabei, alte Schuhe des Kindes für das Faschingsfest wie Janet Toro in Zeitungspapier zu kleiden.

Ich freue mich, dass eine eher zufällig gewählte Bewegungsgeschichte so eine große Resonanz fand, dass sich durch den Einsatz dieses Materials im Alltag viele Erfahrungen zur Kompetenzerweiterung ergeben:

  • Recycling – Alltagsmaterial als wertvoll erleben
  • Kreative Gestaltungsmöglichkeiten erproben
  • Einen richtigen Umgang mit der Schere üben
  • Literacy – Interesse für Buchstaben wecken
  • Sich für ein Thema begeistern können
  • Längerfristig einen Schwerpunkt mitgestalten

Anja Kieberger | Gruppe 4

 

 

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