Exkursion 2EA | Synagoge

Warst du schon einmal in einer Synagoge?

Wir, die 2EA, fuhren am Donnerstag, den 23. Mai 2019 nach Wien, um uns eine Synagoge anzusehen.

Bevor wir in die Synagoge durften, mussten wir durch einen Sicherheitscheck. Weiters mussten wir Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt, und Herr Professor Löcker musste eine Kippa aufsetzen.

Unsere Führung startete in der kleineren Synagoge, die eher schlicht gehalten ist, aber trotzdem alle drei Erkennungsmerkmale einer Synagoge, nämlich Toraschrank mit Torarolle, heiliges Licht (es leuchtet, wenn eine Torarolle vorhanden ist) und Bima (Lesepult für die Torarolle) beinhaltet. Sie ist eher für das tägliche Gebet vorgesehen (morgens, mittags, abends), da dabei meist nicht mehr als elf Leute anwesend sind. Während der Führung wurden uns viele Fragen gestellt, die wir großteils beantworten konnten.

Dann gingen wir in die große Synagoge. Diese ist prachtvoll geschmückt und erinnert an einen Theatersaal, was mit dem Architekten zu tun hat, der im 19. Jahrhundert zahlreiche Theatersäle und Opernhäuser plante und errichtete.

Wohin man auch blickte, entdeckte man Symbole, die religiöse Bedeutung haben.

Wir mussten feststellen, dass Frauen die Randplätze, zwei Stockwerke übergreifend, und Männern die Plätze in der Mitte zugewiesen sind. Außerdem ist es möglich, einen eigenen Platz zu reservieren, wo es ein absperrbares Fach gibt, in dem wichtige Gebetsutensilien (z. B. Tallit – Gebetsschal) aufbewahrt werden. »Fun-Fact«: Jeder hat in seinem Fach mindestens ein Zuckerl, um bei großen Festen einen Zuckerlregen veranstalten zu können.

Die Führung hat uns sehr gut gefallen, und nach einem informativen Nachmittag ging es mit dem Zug zurück nach Hause.

Anna H., Sandra, Elena, Jasmin, Carina P., Carina F., Julia S. | alle 2EA

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