Performatives Labor

Performatives Labor »Mit kultureller Bildung Demokratie gestalten«

Seminar BE/TEX/WE
Eine Gruppe Studierender (2SPK) arbeitet mit der internationalen Performance-Künstlerin Mag.ª Jasmin Schaitl.
Leitung: Mag.ª Boriana Karapanteva-Strasser (BE)

»In diesem Workshop wird die Performance als künstlerische Praxis erforscht. Welche Kraft steckt in diesem zeitbasierten und immateriellen Ausdrucksmittel? Wie kann man diese in der Gegenwartskunst platzieren? Anhand von künstlerischen Beispielen werden sowohl Fragen der Repräsentation und der Kulturpolitik analysiert als auch Brüche im Kultursystem offen gelegt. Was macht eine Performance aus? Performance ermöglicht die Schärfung der Wahrnehmung, die Erfahrung von Improvisation und Kooperation und die Entwicklung eines Körpergefühls in Relation zu Raum und Zeit. Ziel ist die Entwicklung ortsspezifischer Performances, ergänzt durch die gemeinsame Begriffsfeldforschung und Reflexion.« Mag.ª Jasmin Schaitl

Es wurden speziell Beispiele aus der Geschichte vorgestellt und dabei die Arbeiten von  Performancekünstler/innen wie Yoko Ono, Valie Export, Marina Abramovic analysiert. Weiters wurde der eigene künstlerische Zugang von Jasmin Schaitl zu dem Medium vorgestellt und auf weitere zeitgenössische nationale wie auch internationale Künstler/innen Bezug genommen.

Performancekunst ist mittlerweile als wesentliches Ausdrucksmittel zeitgenössischer Künste etabliert, als kulturelle Form im öffentlichen Raum präsent und im Kunstunterricht oft noch unterrepräsentiert. Dabei ermöglicht sie u. a. dass die Studierenden ihre Wahrnehmung schärfen, sich auf Neues einlassen, Ideen ausprobieren und ein eigenes Gefühl für Raum und Zeit entwickeln.

Die Studierenden entwickelten in Gruppen eine Performance zum Thema »Aktiver Frieden«.

Das Projekt wurde von KulturKontakt Austria finanziert.

 

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