Projektwoche 4KA | Grado

Unter dem Motto »Kanu und Kultur« verbrachten wir gemeinsam mit unserer Klassenvorständin Prof. Simone Skalvy und Prof. Helga Böck fünf ereignisreiche Tage im schönen Norditalien.

Am Osterdienstag, dem 18. April, ging es frühmorgens los. Bei einem Zwischenstopp in Kärnten durften wir Einblick in die Welt des Kinderdorfes Moosburg gewinnen.
Auf dem Weg nach Grado besuchten wir das Städtchen Palmanova, das Ende des 16. Jh. als venezianische Festungsstadt – als Bollwerk gegen die Osmanen und Machtdemonstration gegen die Habsburger – gegründet wurde. Ihr typisch sternförmiger Grundriss hat sich bis heute erhalten.

Nachdem wir uns in den Bungalows häuslich eingerichtet und den Campingplatz inspiziert hatten, machten wir uns auf zum Strand, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Am nächsten Tag unternahm eine Gruppe bei Sonnenschein eine Kanutour vom Campingplatz zur Insel St. Barbana und musste bei der Rückfahrt dem starken Wind trotzen. Die andere Gruppe erforschte in der Zwischenzeit die Ausgrabungen der antiken Stadt Aquileia sowie die einzigartigen Schätze aus der Langobardenzeit in Cividale del Friuli.
Nachmittags erkundeten wir die Altstadt von Grado und ließen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Der Freitag war mit Sicherheit der Höhepunkt unserer Reise: Mit dem Bus nach Punta Sabbioni, dann ging es per Boot weiter nach Venedig. Den Canale Grande lernten wir von einem Vaporetto (Wasserbus, wörtlich »Dampfschiffchen«) aus kennen. Die Paläste, die den berühmten Kanal säumen, bieten einen großartigen Überblick über die Stadtgeschichte. Die Piazza San Marco mit dem Campanile, von dem man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt genießen kann, der Palazzo Ducale und die Basilika San Marco versetzten uns in Staunen, sodass wir beschlossen: das war bestimmt nicht der einzige Besuch Venedigs!

Der Samstag bot uns auf der Heimfahrt noch einen letzten Programmpunkt – die Besichtigung des Adriaschlosses Miramare, das Mitte des 19. Jh. für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, den Bruder Kaiser Franz Joseph I., und seine Gemahlin Charlotte von Belgien erbaut wurde. Das Schloss ist vor allem für seine prunkvolle Innenausstattung und die große umliegende Parkanlage berühmt.

Am Abend kamen wir müde, aber mit vielen Eindrücken ausgestattet, wieder gut in St. Pölten an.

Die Schüler/innen der 4KA

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