Sommersportwoche 2016

Berichtsvarianten

Mag.ª Julia Winter stellte den Schüler/innen der 2SPA im Deutschunterricht die Aufgabe, in Kleingruppen einen Bericht über die Sommersportwoche zu verfassen, und zwar in folgenden Varianten: als Märchen, als Schöpfungsbericht, in Jugendsprache, in Mundart, als Zeitungsbericht, als Stabreim und in Form eines Gedichts. Nachstehend finden Sie die Ergebnisse. Machen Sie sich anhand dieser und der Fotogalerie ein Bild von den sechs Tagen der vier zweiten Klassen in Kärnten am Millstättersee … 😉

Es war einmal … (als Märchen)

Es war einmal ein wunderschöner Sommer in Seeboden am Millstättersee. Die Mittagsstunde war schon angebrochen, als zahlreiche Schüler/innen von nah und fern die Residenz Steiner erreichten. Sie speisten und tranken, bevor sie zu ihren Lehrmeister/innen eilten, um ihren Pflichten nachzugehen. Sowohl zu Lande als auch zu Wasser konnten sich die Schüler/innen köstlich amüsieren. Auf Ross und Rädern wagten sie sich in die tiefsten Wälder. Auch die Berge mussten mit Strick und Seil bezwungen werden. Für die Heimkehr mussten sie noch den See überqueren. Zu Boote kämpften sie mit den Wellen. Erschöpft wie sie waren, fielen sie zu Bette. Und so verging ein wunderschöner Tag am Millstättersee.

Tatjana Jackl, Emily Kerschner, Lena Scharf,
Johanna Schöller und Julia Zöchbauer · 2SPA

♦ ♦ ♦

Die Entstehungsgeschichte der SSW 2016 (als Schöpfungsbericht)

Am ersten Tage erschuf Gott die Busse mit den Schülern,
die auf dem Weg ins geweihte Land namens Seeboden waren.
Die Anhänger Christi waren zwar nach der 5-stündigen Busfahrt erschöpft,
doch das hinderte sie nicht daran, zu ihren Sportarten zu schreiten.

Es war Tag und wurde Nacht.

Am zweiten Tage kreierte Gott einen Wald,
in dem die jungen Krieger nach der Heiligen Humsa suchten.
Nachdem das heilige Brot geteilt wurde, gingen sie ins Bett.

Es war Tag und wurde Nacht.

Am dritten Tage ließ Gott die Krieger die Fähigkeit der Selbstbeschäftigung erlernen.
Sie übten diese Fähigkeit in Form von Sauna- und Schwimmbadbesuch,
Spiele-Spielen oder einfach nur Reden aus.

Es war Tag und wurde Nacht.

Am vierten Tage hatte Gott etwas Großes vor,
doch der Urknall in Form von Regen machte ihm einen Strich durch die Rechnung.
Denn eigentlich wären die Jünglinge bedacht gewesen,
das Foltermuseum der Burg Sommeregg zu erkunden.
Und so waren sie gezwungen,
ihre Fähigkeiten in Selbstbeschäftigung zu verbessern.

Es war Tag und wurde Nacht.

Am fünften Tage ruhte Gott sich aus und ließ seine Schüler ihren gewohnten Tätigkeiten, dem Sport, nachgehen.

Es war Tag und wurde Nacht.

Am sechsten Tage sah Gott, dass die Sportwoche ein großer Erfolg war,
und schickte seine Schüler wieder zurück in den Garten Eden.

Zum siebenten Tage sind keine biblischen Aufzeichnungen vorhanden.

Barbara Fuchs, Larissa Staudinger,
Pia Watzenböck 
und Christina Wintner · 2SPA

♦ ♦ ♦ Š

Unsere Sportwoche (in Jugendsprache)

Wir sind fünf Stunden mit dem Bus nach Seeboden gecruised,
haben dann unser Luggage geschnappt und sind mit unseren Homies in die Crip gezogen.

Die Lehrer/innen wollten uns killen, und wir konnten gar nicht chillen.
Die Tanzlehrerin war top gedresst und hat uns gleich voll gestresst.
Bei Walzer und Hip-Hop gelang uns alles tipptopp.
Wieder back in the Hood gab es Essen, das war gut.

Eines Abends ging es in den Wald, die Humsa suchen, uns war nicht kalt.
Die Nachmittage waren voll gechillt – außer das Tretbootfahren war immer wild.

Das war ’ne richtig nice Week und alles war on Fleek.
Bei den Sportarten hatten alle Spaß, und keiner biss ins Gras.

Yolo, Swag, war das nicht cool? Jetzt geht’s wieder back to School.

Johanna Holzheu, Theresa Mistelbauer, Laura Schagerl,
Magdalena Schauer und Nadine Schauer · 2SPA

♦ ♦ ♦

Spoatwocha 12.–17.9.2016 | 2. Klass (in Mundoat)

Erster Dåg

Wir san mim Bus gaunze fünf Stund zum Seehotö Steina gfoan. Daun håds noch da Aunkunft glei amoi wås zum Hawan gebn. Nochand håmma unsere Koffa ins Zimma (Numma 37) gschleppt und san aunschließend zam See spoatln gaunga. De Anna zam Volleboi und i zam Kajakfoan.

Zweita bis letzta Dåg

De restlichn Dåg håb i am Vormiddåg Sörfn und de Anna Kajakfoan. Am zweitn Dåg håmma a Åbndprogramm im Woid ghåbt. Es woa vui finsta, åwa a lustig. De geplante Waunderung is ins Wåssa gfoin. Am letztn Dåg håmma in da Fria glei Spoat ghåbt und san aunschließend ham gfoan.

Anna-Maria Gangl und Anna Lintenhofer · 2SPA

♦ ♦ ♦

SSW-Bericht (als Zeitungsbericht)

Am 14. September 2016 fuhren alle 2. Klassen der BASOP/BAfEP St. Pölten mit drei Bussen Richtung Kärnten. Gegen die Mittagszeit kamen die Schüler/innen und Lehrer/innen im Seehotel Steiner am Millstättersee an. Am Nachmittag begann sofort die erste Sporteinheit. Zur Auswahl standen: Surfen, Klettern, Kajak, Standard Tanz und Modern Dance, Tennis, Beachvolleyball, Reiten, Inline-Skaten, Mountainbiken und Segeln. Dank der guten Wettervorhersage stand den Aktivitäten nichts im Wege. Die Schüler/innen besuchten die Sportarten jeweils 1½ Stunden am Vormittag und am Nachmittag. Tretbootfahren, Musizieren und Spielespielen waren die beliebtesten Freizeitaktivitäten.

Auch die Lehrpersonen zeigten, dass sie viel Spaß an der Woche hatten. Highlights waren u. a. die Wanderung zur Burg Sommeregg und die anschließende Besichtigung des Foltermuseums, das Nachtspiel im Wald und die Tanzaufführungen im Innenhof des Hotels.

Generell war es eine sehr lustige Woche voller Erlebnisse, die den Schüler/innen in Erinnerung bleiben werden.

Karina Hochpöchler, Theresa Kienast,
Bernadette Resch und Nicole Sandhacker · 2SPA

♦ ♦ ♦

Sportwoche 2016 in Kärnten (als Stabreim)

Mit Begeisterung begann unsere Busreise ins bunte Bundesland Kärnten. Nach stundenlanger Straßenfahrt starteten wir mit spannenden Sportarten. Surfen, Segeln und auch Singen sorgte für sensationellen Spaß. Trotz Regens und Runzelhände ruderten wir ran ans »Royal X«-Hotel. Am Abend aßen alle allerlei Allzugutes, um anschließend den Abendspaziergang ausgiebig auszukosten.

Tamara Amon, Kerstin Schrittwieser,
Anja Wagner und Nadine Willim · 2SPA

♦ ♦ ♦

Sommersportwoche 2016 (als Gedicht)

Am Montag fuhren wir los,
Die Vorfreude war groß.
Die Koffer waren gepackt,
Alle Schüler im Bus im Takt.

Als wir ankamen, war das Essen bereit.
Am schönsten fanden wir die Gastfreundlichkeit
Der Mitarbeiter im Seehotel Steiner –
Niemand war unfreundlich, wirklich keiner.

Alle Lehrer waren sehr entspannt,
Man hat sie größtenteils nicht wiedererkannt.
Surfen, Kajak, Volleyball,
Das macht Spaß – auf jeden Fall.

Jeden Tag gingen wir zweimal zum Sport,
Nach 15 Minuten waren wir dort.
Die Sportwoche in Kärnten war größtenteils sehr gechillt,
Wir hoffen unter diesem Gedicht findet man ein Bild – oder mehrere … 😉

Florian Assmann, Fabian Gerstl,
Niklas Hager und Lukas Reichenberg · 2SPA

Print Friendly, PDF & Email