Wintersportwoche 2017

Kreativ zu Werke ging Mag.ª Julia Winter im Deutsch-Unterricht in der Klasse 1EA, Gruppe B. Sie ließ die Schülerinnen sogenannte ABC-Berichte über die Wintersportwoche verfassen.

Nachstehend finden Sie einige sehr gelungene Beispiele, wie die Mädchen diese Aufgabenstellung umgesetzt haben.


Am ersten Tag kamen meine Freunde und ich im Notburgahof in Piesendorf bei Zell am See an und stellten fest, dass wir als einziges Zimmer keinen Balkon hatten.

Bevor wir zum Abendessen gingen, bemerkten wir, dass man am Dach sitzen konnte und dabei eine tolle Aussicht hatte.

Ca. eine halbe Stunde später gingen wir zum Abendessen, jedoch war das Essen überhaupt nicht gut.

Deprimiert lagen wir alle in unseren Betten, weil wir bis jetzt nichts Positives gefunden hatten.

Es war uns dann aber auch egal, denn wir hatten uns gegenseitig und freuten uns darauf, gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen.

Fest entschlossen kletterten wir durch das kleine Fenster in unserem Zimmer auf das Dach.

Gemeinsam mit Lisa verbrachte ich eine schöne Zeit auf dem Dach.

Hinterher sind wir dann schon bald schlafen gegangen.

Inzwischen hat ein neuer Tag begonnen, und ich freute mich schon sehr aufs Snowboarden.

Jedoch war Lisa überhaupt nicht motiviert.

Klar war, dass ich in die bessere Snowboardgruppe kam.

Leider kannte ich nur niemanden aus dieser Gruppe.

Mit ein paar Schülern aus dieser Gruppe verstand ich mich gleich sehr gut.

Nach einer Weile war endlich Mittagspause.

Obwohl ich mich jetzt auch mit einigen aus der besseren Gruppe verstand, wechselte ich trotzdem in die schlechtere Gruppe zu meinen Freunden.

Quatschen konnten wir dort sehr viel.

Pünktlich kamen wir beim Bus an.

Rasch waren wir wieder in unserem Quartier.

Später hatten wir einen Lawinenvortag.

Täglich hatten wir dann einen anderen Vortrag, der niemand interessierte.

Uns blieb jedoch nichts anderes über als zuzuhören.

Viele gingen nach den Vorträgen in den Turnsaal.

Wahrscheinlich machten sie dort Sport.

Xylophon spielten sie jedenfalls nicht.

Yippie, der Skikurs war richtig toll.

Zuletzt fanden wir den Skikurs schön, obwohl uns anfangs viele Dinge nicht gefielen.

Nina Pregartbauer, 1EA


Als meine Freunde und ich im Quartier ankamen, wollten wir sofort unser Zimmer sehen.

Beim ersten Betrachten des Zimmers waren wir zuerst ein wenig enttäuscht, da wir als einziges Zimmer keinen Balkon hatten.

Circa 10 Minuten später hatten wir viele andere Zimmer besichtigt, die alle sehr schön und vor allem groß waren.

Daher suchten wir nach etwas Besonderem in unserem Zimmer.

Eine Weile später entdeckten Nina und ich das kleine Fenster.

Fasziniert öffneten wir es und schauten raus.

Glücklich versuchten wir hinauszuklettern, und es klappte sehr gut.

Hier oben war es sehr schön, und die Aussicht war toll.

Ich verbrachte mit meiner wundervollen Freundin viel Zeit dort.

Jedoch wussten bald viele davon, und wir saßen nicht mehr alleine.

Kurz darauf gingen wir runter zum Abendessen.

Leider war das Essen nicht so gut.

Mein Geschmack war es jedenfalls nicht.

Nach dem Essen setzten wir uns mit anderen Leuten zusammen.

Oftmals lachten wir gemeinsam.

Pünktlich um 22 Uhr zur Nachtruhe lagen wir brav im Bett.

Quatschen konnten wir noch länger in die Nacht hinein.

Rasch schlief Nina ein.

Spät schliefen auch die anderen ein.

Trotz der schönen Stille konnte ich nicht schlafen.

Unter den Gedanken an den nächsten Tag schlief ich dann endlich ein.

Verwirrt weckte mich Nina am nächsten Morgen auf.

Wegen der Kirchenglocken wurde sie wach.

X-trem schlimm war das für mich.

»Yippie, Frühstück gibt’s«, rief Nina.

Zögernd standen wir auf, rannten dann aber schnell zum Frühstück.

Lisa Schrutz, 1EA


Am Samstag, dem 4. März 2017, fuhren wir mit dem Bus los. Beinahe sieben Stunden sind wir gefahren, weil es mehrere Unfälle auf der Strecke gab und wir deshalb im Stau standen. Cornelia und Katharina haben andauernd gelacht. Das war echt nervig! Endlich sind wir in Piesendorf angekommen und konnten die Koffer aufs Zimmer bringen. Für eine Stunde durften wir die Anlage und die Umgebung erforschen. Gegen sechs Uhr abends gab es dann Abendessen, und ein Hauptgang war Apfel-Sellerie-Suppe, und die hat echt nicht gut geschmeckt. »Hoffentlich gibt es morgen etwas Besseres!«, hab ich mir gedacht. Irgendwie wurde mir andauernd langweilig. Julia kam immer wieder in unser Zimmer, und das war mit der Zeit richtig anstrengend, da wir immer aufstehen und die Tür öffnen mussten. Keiner aus unserem Zimmer war so richtig motiviert, aber wir haben uns am nächsten Tag trotzdem auf die Schi gestellt. Lara hat uns erzählt, dass sie schon öfters mit Geistern geschrieben hat. Manche hatten danach echt Angst, doch Vanessa, Gudrun und ich wollten auch Geister beschwören. Nach langem Überlegen taten wir das auch. Obwohl wir es nicht glauben konnten, machte es uns riesigen Spaß. Plötzlich kamen immer mehr Leute zu uns und wollten mitmachen, doch wir sagten: »Nein«. Quer durch das Zimmer mussten wir gehen, um alle wieder hinauszubringen. Randaliert sah unser Zimmer aus, doch wir waren zu faul, um es aufzuräumen. So ließen wir alles stehen und liegen. Tanja wollte uns gerade besuchen, da öffneten wir die Tür. »Unten ist das Buffet schon offen!«, teilte sie uns mit. Vielleicht gibt es heute etwas Besseres zu essen. Wieder war der Hauptgang nicht so hervorragend, doch es gab einen leckeren Caesar-Salad. „Xünda leben ist angesagt“, erwähnte ich so nebenbei. „Yippie!“, schrie Lara auf, denn es gab ihren Lieblingssalat. Zum Glück haben wir alle Speisen überlebt! 😉

Johanna Biegler, 1EA


Am ersten Tag kamen wir in Zell am See an. Bis wir dann endlich unser Zimmer bezogen hatten, vergingen einige Stunden. Cool war, dass ich in einem 3-Bett-Zimmer lag. Das Wetter war am nächsten Tag sehr schön. Endlich fuhren wir das erste Mal mit der Gondel den Berg hinauf. Fünf Minuten später fuhren wir auch gleich mit dem Sessellift hinauf. Ganz gespannt saß ich am Lift und schaute mir das Schigebiet genau an. »Hoffentlich bleibt das Wetter den ganzen Tag schön«, dachte ich mir. Irgendwie musste ich schauen, dass ich mit meinem Snowboard aus dem Lift aussteige, ohne niederzufallen. Julia half mir dabei. Kurz darauf schnallte ich den zweiten Fuß an und wartete auf die anderen. Langsam fuhren wir dann die Piste hinunter. Mit langsamen Tempo machte ich dann vorsichtig ein Bogerl. Nach kurzer Zeit sind wir die ganze Piste hinunter gefahren. Ohne Probleme sind alle die Piste hinuntergefahren. Pünktlich um 12 Uhr machten wir auch Mittagspause. Quer über den Tisch lagen alle unsere Sachen. Rasch bestellten wir uns auch schon etwas zu essen. Schnell schlangen wir das Essen hinunter, sodass wir gleich wieder weiterfahren konnten. Trotzdem machten wir eine Stunde Mittagspause. Ungefähr die Hälfte unserer Gruppe musste dann noch aufs Klo. Voller Motivation zogen wir uns an und fuhren wieder weiter. Wieder fuhren wir mit dem Sessellift ganz hinauf. »Xundheit« wünschte ich Julia, als sie niesen musste. Yeah, jetzt durften wir in den Fun-Park fahren. Ziemlich cool war der Schikurs – muss man schon sagen.

Magdalena Angerer, 1EA

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