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Mittwoch, 14 Juli 2021 12:20

Projekt Powerfrauen

Im Rahmen des BE-, WE- und TEX-Unterrichts im Schuljahr 2020/21 wurden Projekte zum Thema Powerfrauen initiiert.

Powerfrauen2

Die Idee zu dieser Unterrichtsumsetzung hatte ich (Mag. Barbara Schletz) im Sommer 2020 als ich das Buch Femmetastic! Legendäre Frauen und ihre Lieblingsgerichte von Marianne Pfeffer Gjengedal und Klaudia Iga Pérés, entdeckte. Ursprünglich war geplant diese Gerichte nachzukochen und sich mit dem Leben und Schaffen dieser hier vorgestellten Frauen zu beschäftigen. Nach einem Ausstellungsbesuch in Nürnberg erweiterte ich diese Idee jedoch. Hierzu diente das Buch I love woman in art.- Frauen im Kunstbetrieb, in Galerien, Museen, Sammlungen und weiteren Institutionen stellen 100 Kunstwerke von Künstlerinnen in Deutschland vor, als Inspirationsquelle.
Die Schüler*innen und Student*innen sollten ein Projekt zum Thema Powerfrauen erarbeiten und umsetzten. Hierbei bestanden keine Vorgaben bezüglich Material und Technik. Es entstanden ganz vielfältige Projekte. Erzähldecke inspiriert durch Christine Nöstlinger, Stoffcollage der Anfangsszene von Frühstück bei Tiffany´s inspiriert durch Audrey Hepburn, Freies Sticken inspiriert durch Brunhild Mauss usw.
Besonders hervorzuheben sind zwei Filme:
für das Musikvideo „Wie schön du bist“ von Melinda Isenbart und Julia Schrabauer, Schülerinnen der 4EA war Sarah Connor die Inspirationsquelle, da sie als starke Frau mit ihren Songs wichtige Themen anspricht, über die nicht geschwiegen werden darf. Hier geht es vor allem um die Thematik Bodypositivity und Selbstakzeptanz.
Der Film „Geschichten der LGBTQIA+ Community“ von Julia Teichtmeister, Laura Buchegger und Jasmin Stuphann, ebenfalls aus der 4EA behandelten das Thema LGBTQIA+, um ein Stück Akzeptanz und Toleranz allen Lebensweisen und Menschen gegenüber in die Welt hinauszutragen.
Es wurden Geschichten von Menschen aus der Community gesammelt und in diesem Video zusammengefasst. Es war den Schülerinnen wichtig, dass die Geschichten die Realität aufzeigen und so die LGBTQIA+ Community unterstützt wird.

Insgesamt arbeiteten 30 Schüler*innen aus der 4EA, 13 Schüler*innen aus der 4 SPA; 14 Student*innen aus dem 1/2EPK sowie 12 Student*innen aus dem 1/2SPK an dem Projekt Powerfrauen.