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Samstag, 19 Dezember 2020 11:57

Weihnachtstraditionen der Welt

Die Bräuche zu Weihnachten sind in jedem Land der Welt etwas anders. Die 1EA hatte im Zuge des Geschichtsunterrichts den Auftrag, die Bräuche zu erforschen.

Hier die ersten Auszüge:

Nathalie Pointner:

Italien

Schon Wochen vor Weihnachten werden die Städte und Gemeinden mit Lichterketten geschmückt und Weihnachtsbäume auf große Plätze gestellt. Ab 8. Dezember bereitet man sich in der Familie auf die bevorstehende Festlichkeit vor. Die Krippe (Presepe) ist ein Muss in Italien, sie wird schon lange vor Weihnachten aufgestellt, das Christuskind wird aber erst am 24.12 in die Krippe gelegt. Der Christbaum steht in einem großen Topf in den Häusern, denn in Italien bevorzugt man es keine gefällten Bäume, sondern „lebende“ Bäume zu Weihnachten aufzustellen. Der geschmückte Baum bleibt bis 6. Jänner stehen. Am 24. Dezember werden vom Castle St. Angelo als Zeichen des Beginns der Weihnachtsfeierlichkeiten Kanonenschüsse abgefeuert. Der Heilige Abend gilt als Weihnachtsvorabend und hat eine geringere Bedeutung als bei uns. Die Italiener treffen sich zu einem festlichen, meist fleischlosen Abendessen und erst um Mitternacht fängt mit einer Mitternachtsmesse das eigentliche Weihnachtsfest. In Italien lautet der Weihnachtsgruß „Buon Natale“. Am 25.12 gibt es ein großes Familientreffen und ein Festessen, zum Abschluss isst man Panettone mit Mascarpone Creme und trinkt dazu Spumante. Vor der Bescherung spielt man mit der Familie um Geld mit einer Art Bingo Spiel. Am 25. Dezember kommt das Christuskind und bringt Geschenke, in weniger religiösen Familien kümmert sich Babbo Natale darum. Ursprünglich bekamen die Italiener nur am 6. Jänner von der Hexe La Befana Geschenke, inzwischen kommen sie in den Genuss zweimal beschenkt zu werden.

Babo Natale

 

Dänemark

In Dänemark wird Weihnachten (Juleaften) am 24.12 gefeiert, aber am 23.12 ist bereits „Lille Juleaften“, der so genannte kleiner Weihnachtsabend, dabei wird der Weihnachtsbaum geschmückt und die Vorbereitungen für den Heiligenabend sind im vollen Gange. Am Abend des 24. Gibt es ein großes Weihnachtsessen und die Bescherung, bei der Weihnachtsgeschenke ausgetauscht werden. Ein beliebtes Weihnachtsdessert ist „Risalamande“, ein Milchreis mit Kirschsauce und einer Mandel, Das Familienmitglied, dass eine Mandel in seiner Portion findet bekommt einen Preis oder ein zusätzliches Geschenk. Tradition ist es Hand in Hand um den Weihnachtsbaum zu tanzen. Der Weihnachtsbaum wird mit dänischen Flaggen und echten Kerzen geschmückt In der Vorweihnachtszeit halten sie oft „Julefrokoste“ ab (=Weihnachtliches Mittagessen). Jedes Jahr gibt es würzige Weihnachtsbiere, das erste wird immer am ersten Freitag im November getrunken. Geflochtene Herzen sind die Weihnachtsdeko schlechthin. Eine langjährige Weihnachtstradition ist die „Julemaerke“, die einen wohltätigen Zweck bewirkt. Eine wichtige dänische Weihnachtsfigur ist ein spitzbübischer Elf namens Nisse, der leicht beleidigt ist. Er stellt gerne Dinge verkehrt herum hin oder macht etwas kaputt, angeblich hat er soagr schon einmal eine Kuh getötet. Eine Tradition in Dänemark ist es eine Schüssel Haferbrei Nisse hinzustellen, damit er den Bewohnern des Hauses keine Streiche spielt. Der Julemand (ähnlich wie der Weihnachtsmann) bringt mit seinen Weihnachtswichteln die Geschenke.

daenemark

 

Russland

In Russland werden Weihnachten und Silvester gemeinsam am 31.12 gefeiert. Der russische Weihnachtsmann heißt „Ded Moroz“, übersetzt heißt das Väterchen Frost. Alle Familien essen und feiern unter dem geschmückten Christbaum. Traditionell gibt es Pelmini (Teigtaschen) oder Manti (ähnlich wie Pelmini) gegessen. Um Mitternacht legt Väterchen Frost die Geschenke unter den Weihnachtsbaum. Es gibt ebenfalls wie bei uns zu Silvester ein Feuerwerk. Väterchen Frost wird von seiner Enkeln Snegurotschka, das heißt Schneeflöckchen begleitet, beide kommen aus dem Wald russischen Taiga. Vor dem Neujahr/Weihnachten feiern die Kinder in den Schulen und Kindergärten, viele Kinder verkleiden sich als Waldbewohner. Das erfreut Väterchen Frost und seine Begleiterin und er verteilt schon vorher kleine Geschenke. In der Vorweihnachtszeit werden die Straßen festlich geschmückt, man findet auch Figuren aus Eis und überall hängen Lichter. Der Heilige Abend wird von christlichen Gläubigen dann am 6.Jänner gefeiert. An dem Tag gehen viele Leute in die Kirche und treffen sich mit der Familie, Geschenke gibt es aber nicht nochmal.
Frost

 

Leonie Eichinger:

Island

In Island bringt nicht eine Person die Geschenke, sondern gleich 13!
13 Weihnachtszwerge von den Bergen (Gnome, die einem Weihnachtsmann ähneln) tauchen vor Weihnachten nach und nach auf. Der erste Weihnachtszwerg kommt am 12. Dezember und dann jeden Tag ein weiterer, bis am Heiligabend alle 13 Zwerge wieder zusammen sind. Da essen die Isländer dann zusammen das traditionelle Jolaar, das Weihnachtsschaf, dann geht jeden Tag wieder ein Zwerg bis Dreikönigstag am 6. Januar.

 

Ungarn

In Ungarn gibt es anscheinend noch Hexen. Um ihnen zu entkommen, bauen die Ungarn am
13. Dezember einen ganz besonderen Stuhl. Der Luca-Stuhl besteht aus 7 verschiedenen Holzarten und soll vor Hexen schützen. Genau an Heiligabend muss er fertig sein und wird dann zur Christmette mitgenommen. Dort stellen sich die Ungarn auf den Stuhl und halten nach Hexen Ausschau. Sieht man eine, schnappt man sich den Stuhl und rennt damit nach Hause. Ein besonderer Trick, damit die Hexen einen nicht erwischen: Man wirft Mohnsamen auf den Boden, die die Hexen alle schön brav aufsammeln müssen, bevor sie die Verfolgung wiederaufnehmen können. Zuhause angekommen, verbrennt man dann schnell den Stuhl und ist so für das nächste Jahr vor den Hexen sicher.

 

Polen

In Polen wird am Weihnachtabend traditionell ein Gedeck mehr aufgelegt, um einen "unerwarteten Gast" bewirten zu können. Meist kommt natürlich niemand. Ein anderer Brauch: Unter dem Tischtuch liegt Stroh. Jeder zieht einen Halm, der darüber Auskunft gibt, wie lange man noch lebt.

 

Sarah Tomaschofsky:

Spanien

Spanien: Die Menschen feiern mit der Familie und die Geschenke bringen die Heiligen 3 Könige am 6. Jänner. Die Familie geht zur Lotterie und hofft den Hauptgewinn zu gewinnen. Es werden auch Lose gezogen oder Packerl ohne Inhalt verschenkt. Es gibt eine Mitternachtsmesse, da die Geburt Jesu eine wichtige Rolle spielt. Es gibt oft Fisch/ Meeresfrüchte und einen Kuchen zum Essen.

 

Ukraine

Ukraine: Man feiert Weihnachten am 6. Jänner und die ganze Familie kommt zusammen. Weihnachtsbäume werden mit Spinnweben dekoriert, da dies Glück bringt. Es gibt zwölf Fastenspeisen und am Boden liegt Heu. Ein Blutopfer wird gegeben. Walnüsse und Knoblauch werden unter die Tischdecke gelegt, um den Zusammenhalt zu spiegeln. Bevor gegessen wird, spricht der Älteste ein Gebet. Nach dem Essen wird eine Schüssel mit der Anzahl von Löffeln der Verstorbenen hingestellt, damit sie auch teilhaben können.

 

Irland

Irland: Das Zuhause wir mit Efeu und Stechpalmenzweigen dekoriert. Der Adventkranz hat 3 Lila, eine weiße und 1 rosa Kerze. Santa bringt am 24. Dezember die Geschenke und man stellt ihm eine Kleinigkeit ins Haus. Erst am 25. packt man sie aus. Am zweiten Weihnachtsfeiertag feiern sie den "St. Stephen's Day" und am 6. Jänner ist "Weihnacht der Frauen". So wird mit der Familie in Bars oder Daheim gefeiert.

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